

Günther Huniat - Michael Möbius
Handzeichnungen und Skulpturen - Malerei und Grafik
17.02. – 14.03.2006
2008
- Gaze
- Körper
- Im Duett
- Neuaufnahmen 3
- Watzlawik + Nielsen-Marsh
- Korrelationen VII
- Arbeiten
- Gedrucktes zur Leipziger Buchmesse
- Theo Hurter + Jürgen Raiber
- Transparenz
2007
- Weihnachtsausstellung
- Die Fünfzigste: AugenHaut
- PHI 1,6180339887...
- Zeitgleich-Zeitzeichen
- Günter Horlbeck - Blühendes Auge
- Korrelationen VI
- Akos Novaky
- Strege + Strege
- Korrelationen V
- Hochdruck
- Nicht von diesem Ort
- Stipendiatinnen
2006
- La Metta
- Lichtbilder
- non essentials
- Leiber.Verdrahtet
- Korrelationen IV
- Neuaufnahmen 2
- Von Mainz nach Leipzig
- Matthias Klemm
- Tafelfreuden
- Spuren Suchen
- Huniat_Möbius
- Korrelationen III
Das Projektarchiv wird noch überarbeitet und steht Ihnen demnächst wieder vollständig zur Verfügung!
Günther Huniat - Michael Möbius
Worte zur Ausstellungseröffnung Galerie Vorortost Februar 2006
„Über die Erfindung eines Bildwerks als Malerei oder Skulptur“
Das Bildwerk ist eine Erfindung des Verstandes über ein Erlebnis des Auges. Nächtlich kann es sein oder besser mit Licht des Mittags in der Landschaft am Meer, im Tal auf dem Berg; gipfelt immer als Seelenlandschaft im Tagtraum, gesehen als es noch nicht nachtschwarz ins Auge fiel.
Für den Maler ist das Bild Farbe. Für den Betrachter sind es „tausend Rätsel“ (Rembrand). Für den Bildhauer ist die Skulptur Form, für den Betrachter ein Gegenstand im Raum (Giacometti).
Ob die Pieta von Michelangelo, die Nachtwache von Rembrand oder Picassos Guernica, immer ist unser Gefühl gefragt, wenn es um Inhalte geht; bei Form und Farbe aber die Sachkenntnis. „Was uns angeht, rührt uns an.“
Fünfzig Besucher sind fünfzig Augenpaare mit unterschiedlichen Gemütsauffassungen. Wem gefällt die Farbe Rot besser als die Farbe Blau? Von Grün reden wir erst gar nicht sondern von Harmonie, die es nicht gibt für alle vor dem gleichen Bildwerk und von der Komposition, die wichtig ist in der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik.
Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde, das unbekannte Meisterwerk von Balzac sind Versuche, mit Sprache der Kunst näher zu kommen. Jedoch nur auf Parnassos, der Insel der Dichter, gelingt die glückliche Symbiose als Poesie.
- das Glück ist ein flinker Fisch
blinken und funkeln
wenn das Licht gut gelaunt
auf das Wasser fällt
es schwimmt weiter
zwischen Sonnenaufgang und Mondfinsternis
wartend auf Süchtige
am Fluss am Teich am Meer
Sehende und Hoffende treffen sich
zwischen Licht und schatten -
Sollten Sie noch Fragen haben zu den hier gezeigten Bildwerken, stehen Ihnen die Schöpfer der Werke, Günther Huniat und Michael Möbius gern Rede und Antwort.
Darüber hinaus können Sie leasen, mieten, teilzahlen oder sofort kaufen...
Viel Freude und geistigen Genuss beim Anschauen.
Ausgewählte Arbeiten

Michael Möbius, Ausblick mit gelben Himmel, 2003, Öl / Papier

Michael Möbius, Waldstück II, 2004, Öl / Papier

Michael Möbius, Mädchen 24 / 05/04 I, 2004, Öl / Papier

Günther Huniat, Huldigung an Seattle, Doppelbild/Objektbild, 1988

Günther Huniat, für die Twin-Tower-Trauer, Malerei/Collage, 2005

Günther Huniat, Der Konstruktivist, Collage, 1991
Bilder der Ausstellungseröffnung


