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Arbeiten
Absolventen der HfBK Dresden und HGB Leipzig des Jahrgangs 2005
Malerei, Grafik, Installation
11.04. – 10.05.08
2010
- Neuaufnahmen 4
- Die Siebenundsiebzigste
- Waltraud Leschke - Marianne Riedel
- Ereignis Druckgraphik 2
- KORRELATIONEN IX
- FIGUREN AUS METALL
2009
- WEIN 8
- SCHRITT ZU DRITT
- K_K_K
- Frank Ruddigkeit, Spuren 2
- Konkrete Kunst
- Tischleindeckdich_Idyllen
- Johannes Burkhardt
- Ereignis Druckgraphik
- Korrelationen VIII
- Lebensformen - Haltestelle
2008
- Weihnachtsausstellung
- Gaze
- Körper
- Im Duett
- Neuaufnahmen 3
- Watzlawik + Nielsen-Marsh
- Korrelationen VII
- Arbeiten
- Gedrucktes zur Leipziger Buchmesse
- Theo Hurter + Jürgen Raiber
- Transparenz
2007
- Weihnachtsausstellung
- Die Fünfzigste: AugenHaut
- PHI 1,6180339887...
- Zeitgleich-Zeitzeichen
- Günter Horlbeck - Blühendes Auge
- Korrelationen VI
- Akos Novaky
- Strege + Strege
- Korrelationen V
- Hochdruck
- Nicht von diesem Ort
- Stipendiatinnen
2006
- La Metta
- Lichtbilder
- non essentials
- Leiber.Verdrahtet
- Korrelationen IV
- Neuaufnahmen 2
- Von Mainz nach Leipzig
- Matthias Klemm
- Tafelfreuden
- Spuren Suchen
- Huniat_Möbius
- Korrelationen III
Das Projektarchiv wird noch überarbeitet und steht Ihnen demnächst wieder vollständig zur Verfügung!
Arbeiten
Beteiligte Künstler
Olaf Arnberg
Nico Bekehermes
Susan Donath
Anne Dubber
Thomas Franke
Paul Hofmann
Kerstin Pfefferkorn
Helena Rossner
Grit Ruhland
Alexander Schmidt
Fee Vogler
„Das bewusste, zielgerechte Handeln des Menschen zum Zweck der Existenzsicherung wie der Befriedigung von Einzelbedürfnissen; zugleich wesentliches Moment der Daseinserfüllung.“ (dtv Brockhaus Lexikon in 20 Bänden, 1988)
Nach dem Studium beginnt das Arbeitsleben. Wie aber sieht die Arbeitsrealität junger bildender Künstler genau aus? Die Arbeitslage und die Perspektiven reflektierten acht Absolventen der Hochschule für Bildende Künste Dresden und drei Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in mehrstündigen Interviews für eine nicht repräsentative, gleichwohl aber aussagekräftige Untersuchung des Sächsischen Künstlerbundes.
Die in der Untersuchung erfassten Aussagen machen das Problem des „Arbeitsmarktes“ für die an den Kunsthochschulen gut ausgebildeten „Fachkräfte“ deutlich. Nicht etwa mangelnder Bedarf oder ein zu großes Angebot an künstlerischen „Leistungen“ bedingen die meist missliche und kaum die Existenz sichernde Lage der berufstätigen Künstler. Im Gegenteil: das öffentliche Interesse am „Produkt“ Kunstausstellung ist groß. Gründe für die materielle Unsicherheit liegen vielmehr in einer Bagatellisierung und gesellschaftlichen Vernachlässigung der Bedarfsfelder des Ästhetischen. Sie lassen eine angemessene Honorierung der künstlerischen Arbeit und ihrer Aufführung vermissen.
Die Veröffentlichung der Aussagen zur Untersuchung ergänzt die Ausstellung mit Arbeiten der Befragten. Beide verweisen sowohl auf die Arbeitsfelder und Fachkompetenzen der jungen Künstler, als auch auf die fehlende Anerkennung ihres gesellschaftlichen Werts jenseits des Bilderhandels.
Das Projekt soll dazu beitragen, die Arbeitsformen und den „Leisten“ der Künstler genau zu bestimmen, damit der ästhetische Sachverstand, die „Arbeit an den Bildern“ sowie die thematisierten Sehweisen nicht nur besser genutzt sondern auch honoriert werden.
Ausgewählte Arbeiten

Anne Dubber, Fels, 2007, Öl/Tempera/Jute, 180 x 170 cm

Helena Rossner, Instabil/stabil_6, Acryl auf Leinwand, 2007

Niko Bekehermes, Kinderwagen, Objekt

Olaf Amberg, Russengelände II, 2006, Öl/Leinwand, 80 x 100 cm

Thomas Franke, „Fundstück“, 2007, Lithographie, 31 x 42 cm

Grit Ruhland, „Work in progress“, (Fortschritt in Arbeit), 2007/08, Mix Media, 250 x 150 cm

Kerstin Pfefferkorn, o.T., 2007, Tempera/Hartfaser, 30 x 25 cm
Bilder der Ausstellungseröffnung

