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KORRELATIONEN VIII
Malerei, Zeichnung & Druckgrafik
13.02. – 07.03.09
2010
- Neuaufnahmen 4
- Die Siebenundsiebzigste
- Waltraud Leschke - Marianne Riedel
- Ereignis Druckgraphik 2
- KORRELATIONEN IX
- FIGUREN AUS METALL
2009
- WEIN 8
- SCHRITT ZU DRITT
- K_K_K
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- Konkrete Kunst
- Tischleindeckdich_Idyllen
- Johannes Burkhardt
- Ereignis Druckgraphik
- Korrelationen VIII
- Lebensformen - Haltestelle
2008
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- Watzlawik + Nielsen-Marsh
- Korrelationen VII
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- Theo Hurter + Jürgen Raiber
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2007
- Weihnachtsausstellung
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2006
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- Von Mainz nach Leipzig
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- Huniat_Möbius
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Das Projektarchiv wird noch überarbeitet und steht Ihnen demnächst wieder vollständig zur Verfügung!
Korrelationen VIII
Beteiligte Künstler
Gerald Müller-Simon
Harald Alff
Rainer Behrends
Einführung zu der Ausstellung KORRELATIONEN VIII: Harald Alff / Gerald Müller-Simon am 13.2.2009 in der Galerie VORORTOST des BBK Leipzig
Die Ausstellungsserie, deren 8. Folge heute eröffnet wird, trägt den Titel „Korrelationen“, was als „wechselseitige Beziehungen“ zu übersetzen ist oder anders formuliert als „Aufeinanderbezogensein“, als eine Einladung zum Abfragen bildnerischer Positionen, zum Nachsinnen über gestalterische Haltungen, auch zum Vergleich von Themen und Motiven und nicht zuletzt von bildkünstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, von „Handschriften“. Wechselseitigkeit setzt Vergleichsmöglichkeiten voraus. Solche sind klar gegeben. Beide Künstler beziehen sich in ihren Arbeiten auf den städtischen Lebensraum. Ihren Bildern liegt unsere alltägliche Umwelt zugrunde, die der historisch gewachsenen Strukturen einerseits mit ihren Straßen und Plätzen, den ornamental aufgeputzten Fassaden mit Fenstergewänden und Giebeln, dem reichen Stuckwerk , die verdecken, dass nicht eigentlich Baukunst uns vor Augen tritt, vielmehr Maurermeisterschöpfungen nach Musterkatalogen, deren nostalgischer Reiz uns heute vertraut anrührt und an eine „gute alte Zeit“ glauben lässt, ebenso die Hofsituationen der Geviertumbauungen mit ihren alten Bäumen, mitunter in Gartenparzellen aufgeteilt, den Hinterhöfen, auch den Straßenschluchten mit ihren grellen Lichtgegensätzen von strahlender Helle oben und tief dunklen Schatten unten, alles wohlvertraut und doch oftmals gar nicht wahrgenommen, weil zur Normalität des Lebens gehörig. Andererseits die Nüchternheit aktueller Bauten, deren Gestalt von Nutzungsmöglichkeit und von der Optimierung ebenso bestimmt wird wie vom Wissen um ihre Kurzlebigkeit, d.h. dass sie für eine bestimmte Nutzungsdauer konzipiert wurden, schnell zu errichten und ebenso auch zu „entsorgen“. Sie sind Bauingenieurleistungen und nicht Architektur, auch wenn sie mitunter mit Dachaufbauten, Geländern etc. aufgeputzt werden : die Parkhäuser mit ihren Parkdecks, Tankstellen, die Einkaufsmärkte mit ihrer barackenähnlichen Struktur, die verschleiert wird durch Dachaufbauten oder Giebeln rein dekorativer Art ohne gestalterische Notwendigkeit oder Nutzbarkeit. Auch das uns wohlvertraut, da fast tagtäglich betreten und genutzt, dabei ebenso kaum wahrgenommen oder reflektiert wie die gebaute Umwelt der Vergangenheit, in der wir leben. Das aber heißt, die Alltäglichkeit unseres Lebens lässt uns das eine wie das andere übersehen, die Eigenarten wie die Veränderungen, der Alltag trübt unsere Wahrnehmungen und die Fähigkeit dazu. Hier kommen wir auf die Möglichkeiten und Chancen von Wahrnehmungen künstlerischer Art und von deren Verbildlichung zu sprechen – was gleichermaßen auf Sprache wie Bildkunst zutrifft. Es bedarf sozusagen sensibler Entdeckungen, die umgewandelt werden. [...]
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Ausgewählte Arbeiten

Gerald Müller-Simon, Winter, Öl/Hartfaser, 2009

Gerald Müller-Simon, Straße in Leipzig, Öl/Hartfaser, 2007

Harald AlffKanal, Farbholzschnitt, 2009

Harald Alff, Kreuzung, Farbholzschnitt, 2009

Harald Alff, Parkdeck VIII, Farbholzschnitt, 2009

Gerald Müller-Simon, Alter Stadtteil, Öl/Hartfaser, 2007
Bilder der Ausstellungseröffnung




Fotos: Christian Steffen Loth