Einladungskarte

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Efim Kerzhner, Jakow Kerzhner, Ivan Kavtea
Von Generation zu Generation
Ölmalerei, Zeichnung, Aquarell

12.10. – 07.11.09

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Gefördert durch:

Obwohl bei Ivan Kavtea am weitesten abstrahiert und enger an mittelöstlichen und westeuropäischen Vorbildern orientiert. In Moldawien geboren, studierte er Malerei, Design und Kunstpädagogik in der Hauptstadt Kischinjow. Kern seines Oeuvres ist die Landschaft, die er bis zur reinen Farbflächenkomposition reduziert. Das reale Vorbild kann man aber immer noch erahnen. Die Wahl der Farben ist, trotz spröden oder flächigen Auftrags, sehr stimmig und harmonisch. Es ist zu spüren, dass die Vorarbeit für die Bilder im Freien stattfand. Man glaubt die Temperatur zu spüren, die zum Zeitpunkt des Entstehens herrschte. Die Titel der Bilder beziehen sich nicht auf Orte, sondern auf Jahreszeiten und Wetterphänomene. Die Landschaften sind übersetzt in eine konsequente malerische und damit universelle Sprache. Neben Vorlagen aus der Heimat des Künstlers, finden sich Landschaften, die durch Reisen in verschiedenen Ländern angeregt wurden. Darunter Aufenthalte in Rumänien und Armenien. Gerade Werke armenischer Künstler beeinflussten die Ausprägung des künstlerischen Stils von Ivan Kavtea. Inzwischen sind Landschaften aus der Leipziger Umgebung hinzugekommen. Diese Ausstellung dient vor allem auch der Würdigung des Künstlers anlässlich seines 60. Geburtstags im August dieses Jahres. Wir gratulieren nachträglich.

Aber ein noch wichtigerer Ausgangspunkt für diese Ausstellung war es für den Bund Bildender Künstler Leipzig, öffentlich in den Fokus zu rücken, dass sich bereits mehrere in Leipzig heimisch gewordene Künstler mit Migrationshintergrund zu einer Mitgliedschaft im Berufsverband entschlossen haben. Neben bildenden Künstlern aus Osteuropa hat der BBKL inzwischen weitere Mitglieder mit einer Herkunft aus der Schweiz und Südkorea. Sie bilden mit ihrem Schaffen eine wichtige Bereicherung für die Buntheit der Kunstszene in unserer Stadt. Mit der Öffnung des Verbandes für diese „Neuen Leipziger“, soll ein funktionierender Beitrag für die Integration durch Kultur geleistet und über eine entsprechende Ausstellungstätigkeit der Dialog mit den traditionell kulturell sehr offenen Leipzigern angeregt werden.

Gestatten Sie mir in dieser Sache noch ein Hinweis: Weitere Arbeiten von Ivan Kavtea sind zur Zeit in einer Gemeinschaftsausstellung beim Mitteldeutschen Rundfunk, in der „Galerie im Gang“ auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs in der Kantstraße, Haus 16 zu sehen.

Dank: Bleibt es mir noch allen Beteiligten, die diese Ausstellung ermöglicht haben, auch im Namen der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig herzlich zu danken: Besonderen Dank an Hans Bagehorn, Dr. Stefan Schulze und Lutz Hirschmann, die das Ganze vorbereitet und in Form gebracht haben.

Eta Zachäus

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