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Drei französische Dimensionen
Skulpturensymposium Taucha 2008
August 2008
Gefördert durch die Stadt Taucha und Kulturraum 05
2010
2009
- 1. und 2. Lichtdrucksymposium
- Drittes Steinwerk Lithografie Symposium
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2008
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2007
2006
Das Projektarchiv wird noch überarbeitet und steht Ihnen demnächst wieder vollständig zur Verfügung!
Drei französische Dimensionen
Beteiligte Künstler
Klaus Dauven
Philipp Fritzsche
Franziska Möbius
Judith Ostermeyer
Dirk Richter
Jürgen Strege

Frau Stein bei der Übergabe der Kunstwerke
Drei französische Dimensionen
aus der Eröffnungsrede von Barbara Stein, Bauamtsleiterin der Stadt Taucha, am 30.08.2008
Das Thema an sich ist einfach und genial zugleich. Aus einem Augenblick - konkret aus einem Blick auf die Stadtsilhouette von Le Puy, erwuchs die Idee, dass das diesjährige Bildhauersymposium etwas Besonderes werden sollte – und ich bin überzeugt im Namen aller Beteiligten zu sprechen, das ist es auch geworden.
Ob es nun an der DREI liegt, für manche eine magische, für andere eine heilige Zahl und für einige gar Lebensmittelpunkt – begegnet sie uns doch im Alltag in verschiedenen Assoziationen wie: drei Könige, drei Wünsche, aller guten Dinge sind drei, dreimal auf Holz klopfen. Drei Dimensionen stehen rein geometrisch gesehen für Länge, Breite, Höhe, aber auch für Ausmaß, Größe, Sphäre – oder nach der besonderen französischen Weise: Lebensart, Leidenschaft, Lässigkeit – wofür genau, das gilt es noch herauszufinden.
Sicher ist, dass sich sechs Künstler aus Leipzig und Umgebung sowie aus der Nähe von Köln sich dieser Aufgabe gestellt haben.
Jeder hat das Thema für sich entdeckt, hat für seine Person und seine Arbeit den Bogen von Le Puy nach Taucha gespannt und hat so seine eigene, unverwechselbare Interpretation gefunden. Es gibt viel Verbindendes aber auch viel Unterschiedliches beider Städte.
Historie, Tradition, Religion und Kunst bieten vielfältige Anhaltspunkte, sich mit den verschiedenen Dimensionen auseinander zu setzen.
Einige Bilder vermitteln den Charme der französischen Partnerregion, dem sich die meisten Künstler nicht entziehen konnten.
Entstanden sind sechs Kunstobjekte an fünf verschiedenen Standorten, die unsere Stadt ab heute wesentlich bereichern und die als Kunst im öffentlichen Raum einen eigenständigen Beitrag zur neuen Stadtidentität erbringen, was für Taucha, eine Stadt nunmehr im Großkreis Torgau-Delitzsch-Oschatz von besonderer Bedeutung ist.
Der Anspruch, dass es kein gewöhnliches, klassisches Symposium werden sollte, bei dem sechs Künstlerinnen und Künstler sechs Skulpturen herstellen, sondern dass es ein Spiel mit Formen, Farben, Materialien und Techniken in Verbindung mit der Natur wird, ist mehr als erfüllt. Gemäß der Ausschreibung sollten die Dimensionen ausgelotet, gebrochen oder ironisiert werden – genau das ist erfolgt. [...]
Lassen Sie mich dennoch die Objekte kurz vorstellen.
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Ausgewählte Arbeiten

Klaus Dauven, Flore, 2008 (Badergasse)

Philipp Fritzsche, Die Bank, 2008 (Brauhof)

Franziska Möbius, Ewig dürstend,2008, (Schöppenteich)

Judith Ostermeyer, Frau mit Kind, 2008, (Schloßhof)

Dirk Richter, Flächenöffnung, 2008, (Winkelmannplatz)

Jürgen Strege, La Lentille, 2008, (Brauhof)
